Ausgangspunkt Obertilliach

Tamerlanhöhe (2.377 m) - Lienzer Dolomiten und Gailtaler Alpen

Vom Weiler Rals in Obertilliach auf einem Forstweg durch das Gärbertal (Weg 43b) bis zu den Almböden des Ochsengartens (1.747 m). Hier zweigt der Weg 229 nach Nordwesten in das Windischtal ab. Inmitten einer reichhaltigen Flora wandert man durch dieses hinauf zum Gontrunsattel (1.953 m). Von hier in östlicher Richtung (Weg 42) über den Rasenkamm zum Satteleck (2.206 m) und weiter unschwierig zum Gipfel (950 HM, 4,5 Stunden). Schöne Wanderung mit einem herrlichen Gipfelpanorama. Besonders lohnend ist auch der Übergang von der Tamerlanhöhe über den Südostgrat zum Westgipfel des Eggenkofels.

Hoher Bösring (2.324 m) - Karnischer Kamm

Beim Biathlonzentrum Osttirol weist eine Wegtafel in südwestlicher Richtung zum Hohen Bösring. Anfangs durch Wälder und anschließend über Wiesen führt der Weg 16 unschwierig zum Zwiesel (2.089 m) und weiter zum Gipfel des Hohen Bösrings (900 HM, 3 Stunden).

Porze (2.589 m) - Karnischer Kamm

Ein besonderes Abenteuer verspricht die Überschreitung der Porze mit dem Aufstieg von der Porzehütte zur Porzescharte, wo der Austria-Weg, ein leichter Klettersteig, die lohnende Tour einleitet. Mit dem Blick in die Tiefe und bis in das 6 Kilometer entfernte Obertilliach spürt man die Größe und Erhabenheit des aus festem Kalkgestein aufstrebenden Berges. Am Grat weitet sich die Sicht bis in den fernen Süden, wo eng gereihte Bergketten und Wolkengrau ineinanderfließen. Der letzte Anstieg zum Gipfel auf dem markierten Steig ist relativ leicht. Das Gipfelkreuz der Porze steht einsam und still auf dem kalkigen Felsen. Am Ostgrat steigt man ab und schwenkt wieder in die nordwärts gerichteten Wand- fluchten ein. Über die Ferrata M. Palombino, einem alten Kriegssteig, gelangt man hinunter zum Wandfuß, ehe man über das geschichtsträchtige Tilliacher Joch zur Porzehütte gelangt, wo die Rundtour nach insgesamt 6 Stunden gemächlich ausklingt.

Großer Kinigat (2.689 m) - Karnischer Kamm

Anspruchsvolle Bergtour auf die große Kinigat, die mit ihrer vorgelagerten Königswand eine eindrucksvolle Berggestalt darstellt und der höchste Gipfel im westlichen Teil der Karnischen Alpen ist. Von der Filmoor-Standschützenhütte führt der Weg (403) hinauf zum Filmoorsattel (2.453 m) auf dem Grenzkamm. Dieser markiert nicht nur die Grenze zwischen italienischem und österreichischem Staatsgebiet, sondern bildet auch den Übergang vom silikatischen Gestein zum Kalkgestein, das die markanten Felsgipfel prägt. Vom Filmoorsattel führt der Steig auf italienischer Seite westlich über Schotterfelder zum Fuß des Bergmassivs hinauf. Dann über den leichten und gut versicherten Klettersteig auf das Plateau am Fuß des Gipfels. Über einen Steig hinauf zum Gipfel, der mit einem einmaligen Panorama und dem mächtigen Europakreuz aufwarten kann (350 HM, 1 Stunde vom Filmoorsattel).

Bärenbadeck (2.430 m) - Karnischer Kamm

Zwischen dem Tilliacher Joch (2.094 m) und dem Winkler Joch (2.248 m) befindet sich der unschwierig erreichbare Gipfel des Bärenbadecks. Von der Porzehütte (403) südlich zum Tilliacher Joch hinauf und weiter in östlicher Richtung dem Karnischen Höhenweg folgend zum Gipfel (500 HM, 1,5 Stunden). Der Weg über den grasigen, blumenreichen Grenzkamm bietet eine herrliche Aussicht.

Als Rückweg in das Obertilliacher Tal bietet sich die Kombination mit der Besteigung des Spitzköfele (2.314 m) an. Vom Gipfel des Bärenbadecks in nordöstlicher Richtung hinüber zum Kessel (2.370 m). Über die Kesselhöhe (Weg 19) nach Norden absteigen bis zur Wegkreuzung bei der Einsattelung. Von hier in einem kurzen Gegenanstieg über den Südrücken zum Gipfel des Spitzköfele (100 HM, 15 Minuten). Der Abstieg erfolgt schließlich über den Weg 19 hinunter zum Parditsboden.

Spitzköfele über Rollertal (2.314 m) - Karnischer Kamm

Von Bergen (Obertilliach) geht es durch das Rollertal (Weg 460) bis zur Bödenalpe (1.578 m). Von hier führt der Weg über eine Steilstufe bis zur Waldgrenze. Dort an der Wegkreuzung rechts haltend und über steile Wiesen hinauf zum Rücken, über den man schließlich (Weg 19) auf den Gipfel des Spitzköfele gelangt (900 Hm, 3 Stunden).