Viele schöne und interessante Wanderungen können Sie von Mallnitz aus erleben. Am Naturlehrpfad Seebachtal erfährt man Wissenswertes über die Besonderheiten dieses Tales, am Blockgletscherweg Dösener Tal entdeckt man wenig bekannte Naturphänomene und Auf den Spuren der Römer wandert man über den Mallnitzer Tauern. All diese wissenswerten Informationen kann man bei diesen Wanderungen dem jeweiligen Naturkundlichen Führer entnehmen.

Mallnitzer Talrundweg

Der Mallnitzer Talrundweg führt ausgehend vom Ortszentrum ohne nennenswerte Steigung sternförmig in die drei Mallnitzer Seitentäler Tauern-, Seebach- und Dösental hinein und bietet sich somit ideal zum Kennenlernen der Bergwelt rund um Mallnitz an. Umso mehr, als an den jeweiligen Wendepunkten in den Tälern große Panoramatafeln einen perfekten Überblick über die weiteren Wandermöglichkeiten geben – im Talbereich, auf den Almen sowie im hochalpinen Bereich!

Dauer für gesamten Rundweg: 4 – 5 Stunden, selbstverständlich können auch nur einzelne Teilabschnitte begangen werden (zwischen 1 und 2,5 Stunden).

Naturlehrpfad Seebachtal

Im Seebachtal beginnt direkt bei dem sehr schön gelegenen Stappitzer See der im Frühjahr 2009 völlig renovierten Naturlehrweg, der durch das wildromantische Tal bis zu den Trombachfällen führt, einer Reihe von eindrucksvollen Wasserfällen.

Der idyllische Stappitzer See verdankt seine Entstehung einem großen späteiszeitlichen Bergsturz, durch den sich der See aufstauen konnte. Heute ist der See eine wichtige Raststation für Zugvögel. Die gemütliche Wanderung mit sehr geringen Höhenunterschieden dauert in etwa 3 Stunden, eine Einkehrmöglichkeit bietet die Schwußnerhütte am Talschluss.

Mit dem Büchlein „Naturführer Seebachtal“ des Oesterreisicherchischen Alpenvereins erfährt man an 18 Haltepunkten alles Wissenswerte über die naturkundlichen Besonderheiten dieses Tales, wie zum Beispiel über den Stappitzer See, die Stelzwurzler, den „Betenden Wald“ oder das Eisloch.

Wandern auf den Spuren der Römer

Im wahrsten Sinne des Wortes auf den Spuren der Römer wandert man von Mallnitz nach Sportgastein: der Weg folgt zum Teil der historischen Römerstraße über den Mallnitzer Tauern. An 12 Haltepunkten wird auf Besonderheiten entlang des Weges hingewiesen. Genauere Informationen dazu sind im Naturkundlichen Führer „Kulturweg Römerstraßen“ des Oesterreichischen Alpenvereins nachzulesen. Dabei erfährt man nicht nur Wissenswertes zum römischen Straßenwesen, sondern gewinnt auch interessante Einblicke in Wirtschaftswesen, Handel und Lebensweise der Römer in den Alpen.
Vom Parkplatz bei der Jamnigalm wandert man stetig bergauf zum Mallnitzer Tauern (2.448 m). Die nahe gelegene Hagener Hütte bietet sich dabei optimal für eine Übernachtung an, bevor es hinab nach Sportgastein geht. Von dort gelangt man mit Bus und Bahn wieder zurück nach Mallnitz.

Auskunft zu den Bus- und Zugfahrplänen erteilen Ihnen gerne die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Urlaubsinformation Mallnitz.

Info- und Buchungscenter Mallnitz

9822 Mallnitz 11
Tel.: +43/(0)4824/2700-40
Fax: +43/(0)4824/2700-2
E-mail: info@mallnitz.at
www.mallnitz.at

Blockgletscherweg Dösener Tal

Auf dem Blockgletscherweg durch das Dösener Tal entdeckt man diese faszinierenden, noch wenig bekannten Naturphänomene.

Aus dem Naturkundlichen Führer „Blockgletscherweg Dösental“ erfährt man viel Wissenswertes über Temperaturentwicklung und Klimaschwankungen im Gebirge, den Permafrost und natürlich über die Entstehung und die Eigenschaften von Blockgletschern.Die Wanderung führt vorbei an der Venezianer Säge, über den flachen Talboden entlang des Dösenbaches zur Konradhütte (1.618 m) und weiter zur Dösener Hütte (1.976 m). An der Egger Alm vorbei und über die malerischen „Lackenböden“ geht es hinauf über eine letzte Steilstufe zum Dösener See und zum Arthur-von-Schmid-Haus (2.272 m). Von der Schutzhütte aus erreicht man in einer halben Stunde das eigentliche Ziel der Wanderung, den Dösener Blockgletscher.

Blumenwanderung in den Pleschischg und zur Celler Hütte

Ausgehend von der Talstation der Ankogelbahn erreicht man in ca. 10 Minuten den Stappitzer See. Der Weg führt über die Roßalmen, anschließend entlang des Seebaches, der mit zahlreichen Wasserfällen beeindruckt, hinauf zu den Lassacher Almen (1.300 m). Von hier ist es nicht mehr weit zur Schwußnerhütte (Einkehrmöglichkeit). Weiter geht es oberhalb des Pleschischgbaches über steile Serpentinen hinauf in den florenreichen Pleschischg. Über den Törlriegel gelangt man schließlich zur unbewirtschafteten Celler Hütte (2.237 m). Von dort überblickt man sehr gut den gesamten Talschluss des Seebachtales. Die Aussicht auf die imposante Hochalmspitze ist grandios!

Die Wanderung bis zur Celler Hütte dauert etwa 6 Stunden, 1.000 HM sind zu überwinden. Alternativ kann diese Wanderung auch bei der Bergstation der Ankogelbahn bzw. beim Hannoverhaus begonnen und über den “Celler Weg” die Celler Hütte erreicht werden.

Abstieg wie oben beschrieben. Auch wenn der Großteil der Tour so absteigend zurückgelegt wird, darf sie konditionell keinesfalls unterschätzt werden!

Wanderung ins Tauerntal zur Jamnigalm

Die Wanderung beginnt in Mallnitz und führt taleinwärts vorbei an der Mallnitzer Alm und auch am Gasthaus Gutenbrunn. Nach ca. 1 Stunde erreicht man ein Marterl, welches linkerhand gequert wird. Nun orographisch rechts taleinwärts, wo der Weg in Serpentinen bergwärts zur Waldgrenze führt. Hier beginnt ein weites Kar, wo die Jamnigalm auf 1.745 m steht (554 HM, 2 Stunden).