Als Bergwanderungen werden Wanderungen in alpinem Gelände bezeichnet. Während beim Wandern eher die Entfernung in Kilometern ausschlaggebend ist, stellt bei Bergwanderungen der zu überwindende Höhenunterschied den entscheidenden Faktor dar. Bergwanderungen führen auf leichten bis mittelschweren Wegen, bei denen im Gegensatz zum Bergsteigen auf eine Partnersicherung verzichtet wird. Auch wenn Bergwanderungen selten in ausgesetztes und absturzgefährdetes Gelände führen, sollte man über ausreichend Trittsicherheit verfügen.

Das Wanderangebot in den Bergsteigerdörfern ist schier unerschöpflich. Wir möchten Ihnen aus den unterschiedlichen Regionen beliebte Touren vorstellen.

Bergsteigerdorf Lesachtal

Auf der Mussen - ein Blumenparadies (2.038 m) - Gailtaler Alpen

Der Floraschatz der Mussen ist weitum bekannt und innerhalb der sub-alpinen Pflanzen gilt die weiße Paradieslilie als Besonderheit, worauf auch die Bergmahd Rücksicht nimmt. Beim Gasthof Löwen in St. Jakob (984 m; bei der östl. Ortstafel) kann gegen Entgelt die Auffahrt bis zum Beginn des Naturschutzgebietes an der Waldgrenze erfolgen (begrenzte Parkmöglich-keit, 1,5 Gehstunden). Darüber breiten sich die zur Sonne geneigten Berg-wiesen aus, mit frühlingshaftem, bis in die Sommermitte anhaltendem Blühen. 1 – 2 Stunden kann man auf grünen Kuppen und Kämmen der Mussen erholsam wandern, mit einem spürbarem Hauch von Freiheitslust und still erwachter Natursehnsucht.

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Bergsteigerdorf Mauthen

Mauthner Alm (1.783 m)

Beliebtes Wanderziel mit prachtvoller Alpenflora entlang des Alpenblumen-Wanderweges (Rundweg) mit herrlicher Aussicht auf Cellon, Kellerwand, Mooskofel und über das Lesach- und Gailtal. Übergang zur Unteren Valentinalm. Unschwieriger Aufstieg, zum Teil auf Forstwegen.

Vom Mauthen zur Wallfahrtskirche Maria Schnee und weiter Richtung Lamprechtbauer (Weg 432). Vom Parkplatz über den schattigen Waldweg und teilweise über die Almstraße empor bis zur Enzian Hütte (1.350 m). Weiter ansteigend bis zur Weggabelung und von dort entweder rechts über den Militärsteig vorbei am Mauthneralm Haus zum Gipfel oder links den steilen Berghang querend auf das Plateau zu einer Weggabelung mit Sitzbank. Von dort rechts empor zum Gipfelkreuz (1.073 Hm; 3 Std.).

Alpenblumen-Wanderweg

Knapp unterhalb des Gipfelkreuzes abzweigen zum Rundweg, der zuerst nach Westen und später entlang der Mähwiesen nach Süden Richtung Hinterjoch führt, bis er wieder auf den Weg 432 trifft; diesen zurück Richtung Enzian Hütte. Prachtvolle Flora, vor allem während der Hauptblütezeit Juni bis August (Gehzeit: 1 Stunde).

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Bergsteigerdorf Großes Walsertal in Vorarlberg

Der Walserweg

In früheren Zeiten, als es im Großen Walsertal noch keine Straßen gab, waren die einzelnen Dörfer nur durch Fußwege miteinander verbunden. Heute bilden diese Fußwege den historischen Walserweg. Er beginnt in Thüringerberg am Taleingang und führt geradewegs nach St. Gerold zur Propstei St. Gerold. Weiter geht es in den kleinen Ort Blons, wo sich der Weg zum ersten Mal teilt: Entweder geht es über die gewaltige Staumauer des Lutzkraftwerkes nach Raggal auf die andere Talseite oder direkt nach Sonntag, wo man wiederum zwei Möglichkeiten hat: Der eine Wegweiser zeigt nach Buchboden, der andere nach Fontanella und Faschina am Talende. Entlang des gesamten Walserweges informieren Tafeln am Wegrand über Geschichte, Brauchtum und Lebensweise im Großen Walsertal.

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Bergsteigerdorf Ginzling im Zillertal

Gletscherweg Berliner Hütte

Vom Breitlahner aus führt der Weg durch den anfangs wenig ansteigenden Zemmgrund, vorbei an der Grawandhütte und am Wirtshaus Alpenrose in etwa drei Stunden zur Hütte.

Das Gasthaus Alpenrose ist Ausgangspunkt des Gletscherlehrweges, der in einer Runde mit nur geringen Höhenunterschieden (150 HM) über die Waxeggalm und die Berliner Hütte wieder zurück zum Ausgangspunkt führt. Für den 3 km langen Gletscherlehrweg sollte mindestens 1 Stunden Gehzeit einplant werden, damit man an den Haltepunkten auch genügend Zeit hat, um die Informationen aus dem Begleitbüchlein „Gletscherweg Berliner Hütte“ vor Ort nachvollziehen zu können.

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Bergsteigerdorf St. Jodok, Schmirn- und Valsertal

Padauner Kogel (2.066 m)

Der Padauner Kogel ist bei Familien mit Abstand das beliebteste Tourenziel im Valsertal und ein wunderbarer Aussichtsberg.

Mehrere Anstiege bieten sich zur Auswahl: Einerseits kann man direkt vom Ortszentrum St. Jodok entlang des Valser Baches starten (ca. 3 h). Oder man fährt nach Padaun und startet beim Larcherhof (490 HM, 1,5 h). Über das Meinrads Köpfl (kleine Hütte auf einer Lichtung) gelangt man auf den Padauner Kogel.

Einkehrmöglichkeit bietet der Gasthof Steckholzer in der Nähe des Ausgangspunktes.

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Bergsteigerdorf Vent im Ötztal

Höhenweg Sonnberg

Von der Bergstation des Sesselliftes wandert man ca. 1 Stunde Richtung Breslauer Hütte. Bei der Rofenkarbrücke folgt man rechts dem Wegweiser und wandert leicht ansteigend unterhalb des Wilden Mannles Richtung Tiefenbachgletscher. Nach ca. 2 Stunden zweigt der Weg Richtung Vent ab. Der Höhenweg besticht vor allem durch sein herrliches Panorama (ab Bergstation Sessellift 400 HM, 5 Stunden).

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Bergsteigerdorf Grünau im Almtal

Wanderung zu den Ödseen

Ausgehend vom Almtalerhaus wandert man auf schattigen Wegen durch den Wald ins idyllische Hetzautal und gelangt schließlich zuerst zum Kleinen und dann zum Großen Ödsee. Die Ödseen, am Fuße des Toten Gebirges, eignen sich mit ihrem klaren Wasser besonders gut für eine kurze Erfrischung. Das Wasser erreicht im Sommer durchaus angenehme Badetemperatur. Beim Baden ist allerdings besondere Rücksicht geboten, da die Ödseen als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen sind.

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Bergsteigerdorf Mallnitz, Nationalpark Hohe Tauern

Naturlehrpfad Seebachtal

Im Seebachtal beginnt direkt bei dem sehr schön gelegenen Stappitzer See der im Frühjahr 2009 völlig renovierten Naturlehrweg, der durch das wildromantische Tal bis zu den Trombachfällen führt, einer Reihe von eindrucksvollen Wasserfällen.

Der idyllische Stappitzer See verdankt seine Entstehung einem großen späteiszeitlichen Bergsturz, durch den sich der See aufstauen konnte. Heute ist der See eine wichtige Raststation für Zugvögel. Die gemütliche Wanderung mit sehr geringen Höhenunterschieden dauert in etwa 3 Stunden, eine Einkehrmöglichkeit bietet die Schwußnerhütte am Talschluss.

Mit dem Büchlein „Naturführer Seebachtal“ des Oesterreisicherchischen Alpenvereins erfährt man an 18 Haltepunkten alles Wissenswerte über die naturkundlichen Besonderheiten dieses Tales, wie zum Beispiel über den Stappitzer See, die Stelzwurzler, den „Betenden Wald“ oder das Eisloch.

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Bergsteigerdorf Malta im Tal der stürzenden Wasser

Naturlehrweg „Malteiner Wasserspiele“

Auf dieser Wanderung erfährt man, warum das Maltatal auch das „Tal der stürzenden Wasser“ genannt wird. Vom Gasthof Falleralm führt der Weg entlang von Wasserfällen, Schluchten und Steilstufen taleinwärts bis zum „Blauen Tumpf “ bei der Langen Wand. An 18 Haltepunkten werden die Besonderheiten der Natur des Maltatals erläutert. Eine genaue Beschreibung der Haltepunkte findet sich im Naturkundlichen Führer „Naturlehrweg Malteiner Wasserspiele“. Die Wanderung führt vorbei an den Fallertümpfen, dann weiter zum Melnikfall und über die Veidlbaueralm und das Gasthaus Hochbrücke bis zur Gmünder Hütte, etwa 5 km das Maltatal taleinwärts. Von dort erreicht man nach kurzer Gehzeit den Endpunkt der Wanderung (300 HM, 2 Stunden).

Buchtipp: Oesterreichischer Alpenverein (Hrsg.): Naturführer Elendtäler, Malta 2003, 103 Seiten, Bestelladresse: shop@alpenverein.at

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Bergsteigerdorf Ramsau am Fuße des Watzmanns

Halsalm - Adlerweg

Mit etwas Glück können Sie die Könige der Lüfte in freier Wildbahn beobachten, wenn auch aus gehörigem Abstand.

Nach dem ersten Stück auf der asphaltierten Hirschbichlstraße zweigt der Weg nach rechts zur Halsalm und zum Böslsteig ab. Es geht steil bergauf bis sich der Wald lichtet und die Halsalm in einem sanften Sattel auftaucht.

  • Weg-Nr.: 63
  • Länge gesamt: 6 km
  • Höhendifferenz: 450 m
  • Zeit gesamt: 3 ½ Std.
  • Schwierigkeitsgrad: leicht
  • Ausgangspunkt: Parkplatz Nationalpark-Infostelle Hintersee

Zurück geht es in östlicher Richtung über einen schmalen Pfad zum Hintersee und von dort wieder zum Ausgangspunkt. (Fernglas mitnehmen).

Partnerbetriebe in unmittelbarer Nähe zum Ausgangspunkt

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Bergsteigerdorf Region Sellraintal

Rundweg St. Sigmund – Haggen

Von St. Sigmund zum Waldsee, durch den Wald nach Haggen. Über die Brücke, am Gasthof vorbei, den Weg entlang talauswärts, noch einige Meter auf der Landesstraße. Dann links an der Sonnenalm vorbei zum Parkplatz der Sonnbergalm, weiter zur Jagdhütte und über die Brandhöfe nach Altpeida. Bei der Kapelle rechts abbiegen zum Waldweg Richtung St. Sigmund. Bei der Gleirschbrücke talauswärts, am Fuchsspielplatz vorbei nach St. Sigmund (40 min, ca. 120 HM).

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Bergsteigerdorf Reichenau an der Rax

Großer Kesselgraben – Höllentalaussicht

Der Große Kesselgraben ist eine wenig überlaufene, aber landschaftlich schöne und abwechslungsreiche Tour.

Ausgehend vom Höllental führt die Wanderung zuerst durch den Großen Kesselgraben, der sich etwa 1,5 km nach dem Weichtalhaus vom Höllental nach Westen hin erstreckt. Der Weg führt sogleich steil bergauf durch die wildromantische, felsige Schlucht, bevor man nach einer Stunde Gehzeit in ein breiteres Hochtal gelangt. Nun geht es zuerst auf einer Forststraße, dann auf einem schönen Waldweg, gemütlich bergauf in südöstlicher Richtung zur Gloggnitzer Hütte (1.550 m).

Nach einer ausgiebigen Rast auf der Gloggnitzer Hütte gelangt man nach kurzer Wanderung zum Klobentörl (1.648 m), bevor es hinunter zur Wolfgang-Dirnbacher Hütte (1.477 m) geht. Von hier nochmals 40 HM sanft bergauf bis zur Höllentalaussicht (1.620 m), die ein grandioses Panorama bietet.
Von der Höllentalaussicht in einer halbstündigen Wanderung zur Bergstation der Raxseilbahn und mit dieser zurück nach Reichenau.

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Bergsteigerdorf Steinbach am Attersee

Nixenfall und Eibenbergweg

Leichte familientaugliche Wanderung von der Weißenbacher Siedlung zum Nixenfall. Ein kurzes Stück folgt man dem Eibenberg Rundwanderweg, bevor man an der Weggabelung nach rechts zum Wasserfall abzweigt. Auf einer Tafel wird die Sagen von der Nixe am Attersee erzählt. Wer will kann weiter entlang des Eibenbergs wandern, mit lohnenden Ausblicken ins wilde Weißenbachtal.

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Bergsteigerdorf Steirische Krakau

Schattensee, Weidschober (1.789 m) und Überlinger Moor

Die Wanderung von der Krakau zum Schattensee und weiter zum Überlinger Moor lässt das Herz aller Naturliebhaber höher schlagen.

Von der Krakau wandert man zuerst Richtung Schattensee, dann weiter durch den Wald vorbei an der Weidhütte zum Weidschober. Von dort führt ein Weg zur Überlingerhütte die der Universität Salzburg als Forschungsstation dient. Von der Hütte kann man sich einen ersten Überblick über das Überlinger Moor verschaffen, dessen tonige Verwitterungsschichten das Wasser stauen und zur Bildung des Moores führten. Das Schattseit-Moor ist ein besonders seltenes Latschenhochmoor mit einzelnen Latscheninseln, die von Niedermoorstreifen unterbrochen werden. Im Moor sollte man allerdings auf den Wegen bleiben, nicht nur aus Gründen des Naturschutzes, sondern auch um nicht die Orientierung zu verlieren.

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Bergsteigerdorf Tiroler Gailtal - Kartitsch

Obstansersee Hütte (2.304 m) - Karnischer Kamm

Die wunderschön am Obstanser See gelegene Schutzhütte wurde vor wenigen Jahren neu renoviert und erweitert. Der abwechslungsreiche Anstieg (Weg 406) führt von Kartitsch auf einem schattigen Weg hinein in das landschaftlich reizvolle Winklertal, bis zum großen, vom Wasserfall übersprühten felsigen Talschluss (1.557 m). An den stürzenden Wasserkaskaden vorbei geht es über einen alten, in den Fels gehauenen Steig, steil bergauf zu den fast ebenen Obstanser Wiesenböden (1.957 m), wo die anmutige Prinz Heinrich Kapelle an den Ersten Weltkrieg erinnert. Nun quert man die Böden, auf denen sich im Frühsommer ein üppiges Blumenmeer ausbreitet und steigt dann in steilen Serpentinen zur Hütte auf, die sich auf der nächst höheren Trogstufe befindet (900 HM, 2,5 Stunden).

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Bergsteigerdorf Villgratental

Tessenberger See (2.126 m)

Vom Dorfplatz Außervillgraten rechts auf dem Weg 7 über die Forstraße durch den Glinzwald (Schranken) bis unterhalb der Alten Hütte. Rechts auf dem Steig an der Alten Hütte vorbei zum Glinzzipf hinauf und gerade weiter zum See.

  • Weg 7
  • Gehzeit 2,5 Stunden
  • Höhendifferenz: 840 HM

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Bergsteigerdorf Sachrang am Geigelstein

Wildbichl-Alm

Es gibt nur wenige Plätze, die so einfach zu erreichen sind und trotzdem eine so umwerfende Aussicht bieten wie die bewirtschaftete Wildbichl-Alm. Man sollte an schönen Tagen keine Bergeinsamkeit erwarten.

Über einen schattigen Weg bzw. Steig geht es durch den Wald zügig aufwärts, bevor man eine Lichtung und bald auch die Wildbichl-Alm erreicht. Der Abstieg führt in weiten Serpentinen über die Zufahrt zur Alm, bis in einer Kurve nach rechts ein schmaler Pfad in den Wald abbiegt und bald flach über Wiesen und Felder zurück nach Sachrang führt.

  • Länge: 6,3 km
  • Höhendifferenz: 303 Hm
  • Zeit: 2h
  • Schwierigkeit: Einfach
  • Ausgangspunkt: Aschau 730m (Gasthaus “Müllner-Alm”)
  • Einkehrmöglichkeit: Wildbichl-Alm (1033m)
  • Tipp: Abstecher zur Ölbergkapelle (1,2 km und 40 Hm extra)

Weitere Informationen auf alpenvereinaktiv.com

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Bergsteigerdorf Schleching am Geigelstein

Kneipp-Weg nach Ettenhausen

Sehr einfache Rundwanderung auf Wegen, Pfaden, im Wald und im Bachbett.

Der Kneipp-Weg führt durch Wald und Haide von Schleching aus südwestwärts nach Ettenhausen, von dort an den Fuß des Spitzbergs und über Wiesen wieder zurück nach Schleching. Unterwegs bietet er die Möglichkeiten zum Barfußgehen, ein Kneipptretbecken und Mehrgenerationenspielgeräte auszuprobieren.

  • Länge: 4km
  • Höhendifferenz: 75 Hm
  • Zeit: 1,5-2 h
  • Schwierigkeit: Einfach
  • Ausgangspunkt: Schleching, Haus des Gastes

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Bergsteigerdorf Weißbach bei Lofer

Seisenbergklamm und Landschaftserlebnisweg

Direkt vom Ort aus gelangt man in wenigen Minuten zum Naturdenkmal Seisenbergklamm. Die Klamm schneidet sich auf einer Länge von 600m bis zu 50 m tief in den Dachsteinkalk ein.

Die Entstehung der Klamm begann, als vor 12.000 Jahren gegen Ende der letzten Eiszeit das Abschmelzen der Eismassen einsetzte. Besonders bemerkenswert sind die Erosionskolke, die sich durch die Kraft des Wassers über Jahrtausende gebildet haben. Über eine Steiganlage gelangt man zunächst bis zur so genannten Dunkelklamm, deren Grund vom Tageslicht nur düster erhellt wird. Danach weitet sich die Klamm wieder und man gelangt in das Hochtal „Hintertal“.

Vom Gasthaus Lohfeyer folgt man dem Erlebnislandschaftsweg, der dem interessierten Besucher die Kulturlandschaft Weißbachs näher bringt. Von dort geht es weiter bis zum Hirschbichlpass, der den Übergang zum Nationalpark Berchtesgaden und nach Deutschland darstellt. Hier kann man noch die Wanderung zur Litzlalm anschließen. Den Rückweg kann man bequem mit dem Almerlebnisbus antreten.

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Bergsteigerdorf Zell - Sele

Von Zell – Pfarre zum Koschutahaus und auf den Mejnik (1.517 m)

Von der Pfarrkirche ausgehend auf dem bez. Weg zum Ortsteil Kobla und auf der Mautstraße, an einem schönen Wasserfall vorbei, zum ehemaligen Alpenjäger-Schutzhaus auf der Alm Mrzli log und über diese weiter zum Koschutahaus. Südlich des Hauses in Richtung Koschutnik-Turm (Tafel) über die Gros-Alm auf den Mejnik-Rücken. Mit wenigen Schritten nach Norden zum höchsten Punkt.

Höhenmeter und Gehzeiten:

  • Kirche – Mejnik:
    570 Hm
    2 Stunden
  • Mejnik – Ausgangspunkt:
    1 Stunde
    15 Minuten

Abstieg wie Aufstieg.

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